Information zu Öffnungszeiten und Schutzvorkerhrungen in der Praxis im Zuge des Corona-Virus

Liebe Patientin, lieber Patient.


Vorab das Wichtigste: Ihr vereinbarter Termin bei uns bleibt auch in den nächsten Wochen bestehen und die Praxis bleibt geöffnet.

 

Als reine Bestellpraxis - ohne öffentlichen Durchlauf - besteht bei uns kein erhöhtes Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Unsere ohnehin schon hohen Hygienestandards haben wir in den vergangenen Tagen nochmals prozessoptimiert und der aktuellen Infektlage angepasst.


Um unnötige Ansammlungen von Menschen zu vermeiden, bitten wir Sie ohne Begleitpersonen zu Ihren Terminen zu kommen. Diese können die Wartezeit besser bei einem kleinen Spaziergang überbrücken (Ausnahme sind ihre Kinder, wenn keine Betreuung vorhanden ist s.unten)
Erscheinen Sie bitte möglichst erst 5 Minuten vor Terminbeginn, um zusätzliche Kontakte zu minimieren.


Wir verzichten vorerst auf das obligatorische „Shake-Hands“. Dennoch kann der nahe Kontakt zwischen Therapeuten und Patient nicht vermieden werden. Darum bitten wir Sie, sich in der Praxis VOR und NACH jeder Behandlung die Hände zu waschen. Die Türen zu den Waschmöglichkeiten stehen offen, so dass Sie auf ihrem Weg dorthin nichts anfassen müssen.


Wir selbst erfreuen uns guter Gesundheit und sind froh, ebenso wie Sie, wenn diese Situation vorbei ist.


Sollten Sie zu der Gruppe von Eltern gehören, die vom Schließen der Schulen und Kitas betroffen sind, so können Sie Ihr Kind gerne mitbringen. Wir verstehen das.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis in dieser, für uns Alle, neuen Situation.


Mit Ihrer Mithilfe können wir in unser Praxis auch in den nächsten Wochen ein möglichst sicheres Behandlungsumfeld für alle, die Hilfe bei ihren Beschwerden benötigen, gewährleisten.
Gemeinsam werden wir diese Herausforderung bald gemeistert haben.


Ich freue mich auf Sie!

"Schmerz ist ja eigentlich eine sinnvolle Konstruktion"

BRIGITTE Nr. 3 vom 15.01.2020, Seite 94-95 / Dossier

 

WO TUT'S DENN WEH?
 
In Sachen Schmerzmedizin ist Deutschland immer noch Entwicklungsland. Das liegt nicht nur an zu wenig Therapieangeboten, sondern auch an unserem Wunsch, die Qual einfach abzuschalten
 
ANTJE KUNSTMANN
Eigentlich müsste die Frage mittlerweile eher lauten: Wo tut es denn nicht weh? Laut einem Dossier der Deutschen Schmerzliga leiden mittlerweile zwölf bis 15 Millionen Menschen in Deutschland unter dauerhaften, länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen, ein Drittel davon so stark, dass ihr Zustand als eigenständige Schmerzkrankheit bezeichnet werden kann.
Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung haben Migräne, bis zu 25 Prozent quälen sich einmal im Monat und öfter mit Spannungskopfschmerzen. Innerhalb eines Jahres leiden gut zwei Drittel mindestens einmal an Rückenschmerzen, etwa zehn Prozent dauerhaft. Dazu kommen Gelenkbeschwerden wie Arthrose, Tumorschmerzen von Krebspatient*innen, Nervenschmerzen etwa bei Diabetes oder chronische Erkrankungen wie Rheuma.


"Schmerzen und insbesondere chronische Schmerzerkrankungen nehmen zu", sagt Professor Hartmut Göbel, Leiter der Schmerzklinik in Kiel. "Das liegt natürlich daran, dass wir älter werden und degenerative Erkrankungen zunehmen. Aber gleichzeitig gibt es auch bei Jüngeren eine Zunahme: Kopfschmerzen bei Schulkindern etwa haben sich in den letzten vier Jahrzehnten verdreifacht." Denn auch unser Lebensstil aus wenig Bewegung, Stress, Schnelllebigkeit und medialer Reizüberflutung lässt Schmerzen entstehen oder verstärkt sie.


Wenn es um die Versorgung der Betroffenen geht, ist Deutschland leider immer noch Entwicklungsland. "Das Thema Schmerz ist viele Jahre negiert und bagatellisiert worden", sagt Hartmut Göbel. Erst seit einigen Jahren ist Schmerzmedizin ein Pflichtfach im Studium. Speziell ausgebildete Schmerztherapeuten gibt es immer noch viel zu wenige. Nur jede fünfte Patientin, die eine sogenannte multimodale, das heißt interdisziplinäre, kombinierte Therapie bräuchte, erhält diese. Meist vergehen fünf oder mehr Jahre, bis Betroffene endlich richtig betreut werden. "Das liegt nicht daran, dass wir zu wenig wüssten über Medikamente und darüber, wie Schmerzen entstehen", sagt Hartmut Göbel. "Es ist eindeutig ein Strukturproblem. Wir müssen endlich dafür sorgen, dass das Wissen nicht in Büchern und Regalen bleibt, sondern wirklich da ankommt, wo es gebraucht wird."


Doch der Fehler steckt nicht nur im System. "Unsere eigenen Ansprüche in Sachen Schmerz sind mittlerweile völlig verquer", sagt Dr. Johannes Lutz, Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Schmerztherapie in der Zentralklinik Bad Berka. "Es geht den meisten nur darum, ihn schnell abzuschalten. Es ist zur Routine geworden, dann einfach eine Tablette einzuschmeißen." Das ist nicht nur alles andere als gesund - denn auch rezeptfreie Medikamente haben Nebenwirkungen -, wir verlieren so auch den Bezug zu unserem Körper. "Schmerz ist ja eigentlich eine sinnvolle Konstruktion", sagt Johannes Lutz. "Er zeigt uns, dass etwas nicht in Ordnung ist."
Und das ist eben oft nichts Körperliches wie ein Gelenk oder Organ. "Die meisten Schmerzen können wir gar nicht auf eine bestimmte Struktur zurückführen", so der Mediziner. "Aber da die Menschen denken, etwas sei kaputt und müsse repariert werden, geht die Mühle los, und die läuft in Deutschland leider ganz wunderbar." Untersuchung folgt auf Untersuchung, es wird ein MRT gemacht, auf dem natürlich immer irgendetwas zu sehen ist, was nicht so ganz in Ordnung ist, danach geht es zu weiteren Fachärzten.


Währenddessen haben die Betroffenen nicht nur weiterhin Beschwerden, sondern vor allem Angst. Mit fatalenFolgen: "Angst ist der beste Schmerzverstärker. Deswegen führt dieses Suchen nach einer Schmerzursache auch in chronische Schmerzkarrieren und gleichzeitig fort von der Lösung, nämlich sich auf den Weg zu machen und sein Leben zu verändern."


Der Schmerzexperte erlebt täglich die Enttäuschung seiner Patientinnen und Patienten, dass nicht er als Spezialist sie gesund machen kann, sondern sie selbst dafür aktiv werden müssen; aber auch die Begeisterung, wenn diese merken, wie viel sie selbst in der Hand haben. "Ganz viele Schmerztherapien bei uns sind immer noch auf passive Maßnahmen geeicht: Injektionen, Operationen, Massagen, Osteopathie. Das ist vielleicht für kurze Zeit hilfreich, aber bedeutet wiederum, dass die Verantwortung für den eigenen Körper veräußert wird", sagt Johannes Lutz. "Schmerztherapie dagegen braucht maximales Engagement und Mitarbeit und vor allem eine Entscheidung."
 
ANTJE KUNSTMANN

Ist eine vegane Ernährung für Sportler geeignet?

Das Bild ist von einer lebenslangen Freundin, die durch Ihre eigene Erkrankung den Weg zur pflanzlichen Vollwertkost fand. Mehr Inspiration findet Ihr auf IG @plantmadejudy oder auf Ihrer Website plantmadejudy.com. 

Der amerikanisch produzierten Dokumentationsfilm "the game changers" zählt aktuell zu einem der meistdiskutiertesten Filme weltweit. Jackie Chan, Lewis Hamilton und vielen weitere Sport- pder Filmikonen haben sich mittlerweile zu einer veganen Ernährung (plantbased diet) "geouted". Die gesammelten Beiträge von diversen Wissenschaftlern und Spitzensportlern haben mich trotz meines Fachwissens stark beeindruckt, sowie überrascht.

Auch wenn Sie weit davon entfernt sein sollten eine rein vegane Ernährung anzustreben, kann ich Ihnen diesen Film sehr ans Herz legen. Hier auch noch ein Beitrag vom focus.

 

Viel Spaß beim schauen.

 

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